#17 - E-Rechnungen ungeskriptet --- Warum gibt es aktuell noch so wenige E-Rechnungen?
Shownotes
Warum gibt es aktuell noch so wenige E-Rechnungen, obwohl bis zum 01.01.2027 nicht mehr viel Zeit bleibt?
In vielen Gesprächen mit Kunden zeigt sich aktuell ein ähnliches Bild:
Die tatsächliche Verbreitung von E-Rechnungen ist noch überschaubar.
Woran liegt das?
Und was spielt der E- Rechnungsausgang für eine Rolle?
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Fragen gerne in die Kommentare oder an hallo@complavis.de. Wir greifen sie in kommenden Folgen auf.
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Viel Spaß beim Hören und Mitdenken.
Transkript anzeigen
00:00:01: Ja, willkommen zu unserem Podcast.
00:00:03: E-Rechnung ungeskriptet aus der Praxis für die Praxis.
00:00:07: Heute ist der zweinzwanzigste Mai und wir möchten heute ein Thema besprechen.
00:00:12: unser Aufhänger der heutigen Folge ist warum gibt es eigentlich noch so wenig E-Rechnungen?
00:00:18: Und das ist ein spannendes Thema weil jetzt haben wir ja am Endeffekt Mai.
00:00:24: Der Mai ist fast schon vorbei.
00:00:26: Wir hatten ja auch schon in anderen Folgen drüber gesprochen, dass er auch nicht mehr so viel Zeit bleibt jetzt bis zum ersten.
00:00:30: Erst im Jahr zwei tausend siebenundzwanzig dann umzustellen und wir bekommen halt aus Kundengesprächen immer vielfach mit oder auch gesagt uns auch nicht überraschen das wissen wir natürlich auch selbst sehen wir auf unserer Plattform Das E-Rechnungsvolumen in Summe noch relativ sag ich mal überschaubar ist.
00:00:54: und woran liegt es denn eigentlich?
00:00:56: Ich mache mal eine konkrete Frage, die uns immer so wieder erreicht oder die halt auch in Gesprächen immer wieder hoch kommt.
00:01:02: Ja wir bekommen ja noch nicht so viele E-Rechnung von unseren Lieferanten.
00:01:07: So und wenn man das einfach mal so ein bisschen reflektiert dann stellt man fest naja Wenn der Kunde jetzt anfragt und will halt auch den E- Rechnungsausgang beispielsweise jetzt umsetzen und implementieren Dann ist er ja an diesem Szenario für den Erechnungs Ausgang ja auch einen Lieferant Und hat es ja auch noch nicht umgesetzt und wundert sich gleichzeitig, warum er von seinen Lieferanten noch keine E-Rechnung bekommt.
00:01:33: Also das ist im Grunde so eine beide Richtung zu betrachtende Fragestellungen.
00:01:39: Woran liegt es?
00:01:40: Es liegt in der Tat daran, dass viele Unternehmen nicht den E- Rechnungsausgang umgestellt haben.
00:01:47: Die Unternehmen mussten ja seit dem ersten, erstes Jahrzehnte, den E-Rechnungseingang, also den Empfang von E- Rechnungen sicherstellen.
00:01:56: Das haben wir ja auch die meisten Unternehmen dann gemacht, manche vielleicht eher sehr pragmatisch im Sinne eines E-Mail Postfaches was ja vorher auch der Fall war als wenn man PDF-Rechnern empfangen hatte, hat man jetzt halt darüber die E-Rechnung erhalten.
00:02:12: das ist ja auch vom Prozess keine große Änderung.
00:02:15: ich bekomme jetzt eine Zugpferddatei und das XML ist halt maßgeblich.
00:02:20: es ist eher so ne Prozessuale interne Fragestellung als jetzt irgendwie eine Auswirkungen im Außenverhältnis.
00:02:27: Also man hat halt einfach ein E-Mail Postfach gehabt und man hat sich natürlich auch nicht mit dem Thema PayPal auseinander gesetzt, sondern aus dem Gesetz war es ja auch nicht verpflichtend oder ist es nicht verflichten, PayPal zu können?
00:02:39: Also genügt ihr erstmal der klassische E-mail-Posteingang!
00:02:45: Und auf der Ausgangsseite geht es jetzt los.
00:02:47: Da sind auch viele Unternehmen spät dran und man sieht das auch an den Anfragen, also es werde weniger schon fast verrückt wie viele Anfragen uns jede Woche oder fast schon jeden Tag erreichen, also ein zweistelliger Anzahl.
00:03:00: Und da geht's halt dann um das Thema E-Rechnungsausgang.
00:03:04: Ja, da könnte man auch sagen, dass kann doch eigentlich das Wohanwirtschaftssystem, das ERP, das erzeugt irgendwie eine Datei E-Mail an den Kunden, aber dann merkt man irgendwie das sind auch doch paar Sachen die dann etwas komplexer sind.
00:03:16: Kunden verlangen vielleicht direkt eine X Rechnung als Start und Zug fährt.
00:03:19: Dann taucht auf einmal dieses Thema Pephol auf über das wir ja auch schon in der Vergangenheit mehrere Folgen gemacht haben.
00:03:27: Und dann sagt man sich was muss ich denn jetzt da tun?
00:03:31: Ich habe vielleicht auch noch nicht den Schalter umgelegt, ich will ihn jetzt vielleicht umlegen zum ersten siebten.
00:03:35: Vielleicht auch erst zum ersten zehnten.
00:03:36: und es gibt auch Unternehmen die auch sagen, ich mache's auch erst wenns gesetzlich verpflichtend ist also zum ersten Ersten im Jahr.
00:03:42: zwei tausend siebenundzwanzig.
00:03:43: Es gibt in der Tat möchte ich der Fairness halbe oder der Form halber auch ansprechen nach Unternehmen die sagen ich warte nochmal ab vielleicht wird das ja alles noch verschoben Und wir haben ja auch in der Vergangenheit teilweise durch Regulatorien gesehen, dass der Gesetzgeber das dann doch nicht so stringent weiterverfolgt hatte.
00:04:00: Also gibt es auch noch Unternehmen die das etwas soll ich sagen an Führungszeichen entspannter sehen und sagen naja ich warte jetzt mal ab ich guck mal ob dann vielleicht dann doch nochmal das Thema irgendwie von der Frist verlängert wird.
00:04:13: gut Kann man tun?
00:04:14: Unsere Einschätzung zu dem Thema ist, das wird kommen zum ersten.
00:04:17: Ersten, zwei tausend siebenundzwanzig also die Umstellung jetzt für Unternehmen, die unter einer Umsatzhöhe von achthunderttausend Euro liegen.
00:04:24: Die anderen Unternehmen, ja darunter liegen haben wir noch mal ein Jahr länger Zeit.
00:04:28: aber der erste erste Zwei Tausend Siebenund zwanzig wird schon natürlich auch eine Auswirkung haben auf das E-Rechnungsum insgesamt dass das Volumen halt wirklich jetzt auch in den nächsten Monaten und Wochen ansteigen wird und dann wirklich sprunghaft, so ist die Annahme dann zum ersten, erst im Jahr.
00:04:47: Also die kurze Antwort auf die Frage warum gibt es noch nicht so viele E-Rechnungen?
00:04:51: Ist sie das viele Unternehmen im E- Rechnungsausgang noch nicht konkret umgestellt haben und noch nicht den Altprozess also PDF ja abgeschaltet und auf die E-Rechnungen umgestellt habe.
00:05:04: Joa!
00:05:05: Das war's schon für den heutigen Tag.
00:05:07: wir hören uns da nächste Woche wieder.
00:05:08: Wir freuen uns drauf und bis dann alles Gute Bis Dann.
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